Johanniterkirche zu Mirow

Die Dorfkirche zu Zirtow

Aus der Geschichte des Dorfes

1273, als es in den Besitz der Johanniterkomturei zu Mirow kam, ist das Dorf Zirtow erstmals urkundlich erwähnt. Wann in Zirtow eine Kirche gebaut ist, läßt sich nicht mehr feststellen, jedoch wird sie 1367 als Filial von Leussow genannt. Nach der Reformation war sie Filial von Mirow. Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf bis auf die Kirche niedergebrannt - einen Fachwerkbau, der 1651 „in einem ganz verfallenen Zustand" war. Nur ein einziger „Baumann" lebte 1654 dort noch.

Als der Wiederaufbau des Dorfes begann, verließ man die frühere Dorfstätte, an die noch heute der Flurname am westlichen Ufer des Zirtower Schulzensees erinnert, und siedelte sich an der heutigen Stelle an.